Zenaudio ALK2: Looper für Live-Auftritte

Mit Zenaudios Sequencer ALK2 bringen Musiker komplexe Arrangements für live eingespielte Loops auf die Bühne.

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Inhaltsverzeichnis

Zenaudios ALK2 ist ein Mehrspur-Sequenzer für Live-Musiker. Auf seinen Spuren nimmt er in roten Recording-Zonen Loops auf und spielt sie anschließend in grünen Play-Zonen wieder ab. Die Zonen lassen sich auf allen Spuren frei positionieren und mit vorgefertigten Aufnahmen kombinieren. Dadurch legt man bereits vor dem Auftritt komplexe Arrangements fest, in denen ein Künstler etwa eintaktige Parts auf verschiedenen Spuren kurz hintereinander anspielt und dann zum nächsten Instrument wechselt.

Jede Spur nimmt entweder Audio oder MIDI-Noten auf. Über VST- und AU-Plug-ins ergänzt man beliebige Effekte und Software-Instrumente. Die Ausgabe routet man wiederum frei auf andere Spuren oder das Audio-Interface. Zusätzliche Controller-Spuren nehmen MIDI-Tastendrücke oder Regleränderungen auf und leiten sie an Parameter des Mixers oder der Plug-ins weiter. Die Zuweisung darf sich sogar während des Songs ändern: So steuert man dann während der Strophe ein Delay, im Refrain einen Overdrive und im Break eine Filterfrequenz mit nur einem Regler – das ist vor allem dann praktisch, wenn man mit kleinen Controllern arbeitet.

Wenn das Timing nicht stimmt, lassen sich MIDI-Noten stufenlos quantisieren – bei Audio-Aufnahmen funktioniert das nicht. Hat man einen Part komplett verhauen, lässt er sich per Panik-Knopf gegen eine Voreinspielung auswechseln. Gelungene Loops lassen sich bei der Wiedergabe sogar höher oder tiefer pitchen, etwa um Akkordwechsel zu erzeugen. Bei automatisierten Tempoänderungen passt ALK2 die Länge der Loops per Timestretching an.

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