Pokémon-Spiel untergräbt die islamische Kultur
Saudi-Arabiens Regierung verbietet das Spiel Pokémon, unter anderem, weil es die darwinistische Theorie der Evolution unterstütze.
Schon vergangene Woche hatte Scheich Abdul Aziz bin Abdullah, der Mufti Saudi-Arabiens, als höchste religiöse Autorität des Landes das Pokémon-Spiel verboten. Denn bei den Pokémon-Karten und beim Spiel würden zionistische Symbole wie der Davidsstern, christliche Kreuze oder Dreiecke der Freimaurer verwendet. Schnell nachgezogen nach dem Bann des höchsten Geistlichen hat jetzt das saudi-arabische Wirtschaftsministerium: Es sprach ebenfalls ein Verbot aus. Pokémon-Spiele und -Zubehör sollen aus den Läden verschwinden, Importe sind verboten, meldet die BBC. Das Spiel untergrabe die islamische Kultur.
In erster Linie wird das Verbot dadurch begründet, dass das Spiel eine Art Wettspiel um Geld sei, was in Saudi-Arabien verboten ist. Aber das Spiel würde auch den islamischen Lehren zuwiderlaufen, in dem es die darwinistische Theorie der Evolution unterstütze.
Mehr in Telepolis: Pokémon unterstützt die Evolutionstheorie. (fr)