DisplayHDR: VESA-Standard für kontrast- und farbstarke Monitore

Bislang wird HDR vor allem für Videos am großen Fernsehschirm genutzt, jetzt sollen auch Monitore und Notebooks von der kontrastreichen Darstellung profitieren.

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High Dynamic Range (HDR) stellt an Displays spezielle Anforderungen: Sie müssen besonders dunkle Schwarzwerte und helle Lichter zeigen sowie sehr satte Farben darstellen. Außerdem müssen sie die Videosignale mit 10-Bit-Auflösung pro Farbkanal entgegennehmen.

Damit HDR auch am PC besser genutzt werden kann, hat die Video Electronics Association (VESA) einen eigenen HDR-Standard für PC-Monitore und Notebooks vorgestellt. Er ergänzt das für Fernseher konzipierte HDR10 um eigene Kriterien. Diese werden in drei Klassen unterschieden: Einstiegsgeräte (DisplayHDR 400), die Mittelklasse (DisplayHDR 600) und High-End-Monitore (DisplayHDR 1000) müssen unterschiedliche Anforderungen in zehn Kategorien erfüllen.

Die Klassenbezeichnung bezieht sich auf die erforderliche Leuchtdichte auf einem zu 10 Prozent weißen Bild – die Latte liegt bei HDR 1000 mit 1000 cd/m² sehr hoch, herkömmliche Displays bleiben üblicherweise unter 500 cd/m². Diese Spitzenhelligkeit setzt ebenso wie der geforderte Schwarzwert von 0,05 cd/m² voraus, dass das Backlight lokal gedimmt wird.

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