Wie Sie mit der Datei ~/.ssh/config Zeit sparen

Anstatt bei einer SSH-Verbindung alle Einstellungen immer wieder neu zu tippen, können Sie sie in der Datei ~/.ssh/config speichern. Das geht ganz einfach.

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Lesezeit: 2 Min.
Von
  • Heike Jurzik

Mit SSH stellen Sie eine sichere verschlüsselte Verbindung zu entfernten Rechnern her. Damit Sie häufig benötigte Parameter nicht immer wieder eintippen müssen, tragen Sie unter Linux und macOS die Daten am besten in Ihre persönliche Konfigurationsdatei ~/.ssh/config ein. Fehlt die Datei, legen Sie sie einfach neu an. Die Datei bietet Platz für allgemeine Einstellungen und solche, die für bestimmte Verbindungen gelten.

SSH wertet die Angaben in der Datei der Reihe nach aus. Anweisungen fĂĽr unterschiedliche Rechner (Host NAME) stehen am Anfang, die globalen Richtlinien (Host *) am Ende. Auf ein SchlĂĽsselwort am Zeilenanfang folgen ein oder mehrere Argumente.

Das Bild zeigt mehrere Beispieleinträge. Der erste Rechner ist über den Alias redaktion erreichbar; anstelle eines Hostnamens steht hier die IP-Adresse 192.0.2.12. Der SSH-Server lauscht auf Port 2220. Benutzer hej meldet sich per Public-Key-Verfahren an. Damit SSH nicht alle Schlüssel aus dem Verzeichnis ~/.ssh durchprobieren muss, steht der zu diesem Host passende hinter dem Schlüsselwort IdentityFile. Für diesen Rechner ist die X11-Weiterleitung erlaubt.

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