Portugiesischer Regulierer legt Flatrate-Tarife fest

Die portugiesische Regulierungsbehörde Instituto das Comunicações de Portugal (ICP) hat die Preise für eine Flatrate festgelegt.

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Die portugiesische Regulierungsbehörde Instituto das Comunicações de Portugal (ICP) hat die Preise für eine Flatrate festgelegt. Demzufolge darf der Ex-Monopolist Portugal Telecom (PT) von einem Flatrate-Anbieter maximal 5100 Escudos (knapp 50 Mark) pro Nutzer verlangen. Dieser Preis gilt, wenn der Provider an den regionalen Vermittlungsstellen in das Netz der PT geht. Wenn er in den lokalen Vermittlungsstellen in das Netz will, wird es billiger: dann ist er schon mit 4000 Escudos (zirka 39 Mark) dabei. Da es erheblich mehr lokale als regionale Vermittlungsstellen gibt, ist der Aufwand für den Provider hier höher, während für die PT der Daten-Verkehr zwischen regionaler und lokaler Vermittlungsstelle wegfällt.

Zusätzlich zu der Flatrate, die zeitlich unbegrenztes Surfen zum Pauschaltarif ermöglicht, hat die ICP noch die Preise für unbeschränktes Surfen während der so genannten "economy period" (zwischen 18 und 9 Uhr) festgelegt: Bei lokalen Zugang des Providers zu PT liegt er bei 2000 Escudos (rund 19,50 Mark), bei Zugang an den regionalen Vermittlungsstellen bei 2700 Escudo (zirka 26,30 Mark). (axv)