Workstations mit Intel Xeon W im Vergleich

Workstations versprechen potente Hardware, Erweiterbarkeit und mehr Service-Optionen. Wir haben Modelle von Dell, Fujitsu, HP und Lenovo getestet.

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Inhaltsverzeichnis

Was eine Workstation eigentlich ausmacht, ist nirgendwo festgeschrieben. Dennoch darf als Konsens gelten, dass sie fĂĽr rechenintensive Aufgaben jenseits des BĂĽroalltags gedacht sind, etwa fĂĽr Videoschnitt, Rendering, CAD, Softwareentwicklung oder wissenschaftliche Berechnungen.

Die nötige Rechenkraft schöpfen sie aus Mehrkern-CPUs, die auf viel Arbeitsspeicher zugreifen. Ihre Profi-Grafikkarte lassen sie auf Konstruktionsaufgaben los. Die Ergebnisse speichern sie je nach Einsatzgebiet auf schnellen NVMe-SSDs oder großen Datenhalden, die sich einfach und werkzeuglos erweitern lassen. Über Steckkarten oder Modul-Einschübe schneidet man das System auf bestimmte Aufgaben zu. Zur Auswahl stehen etwa Schnittstellen für die Gehäusefront, RAID-Hostadapter oder Netzwerkkarten. Und geht der Rechner kaputt, springt der Service viel schneller ein als beim heimischen PC – je nach gebuchtem Service-Paket innerhalb weniger Stunden.

Vier Single-Socket-Workstations stellten sich im Labor ein, allerdings in sehr unterschiedlicher Konfiguration: vom günstigen Vierkerner über einen Achtkerner mit Intels VROC-RAID bis hin zum 10-Kern-Arbeitstier. Mit dabei sind der Dell Precision 5820 Tower, die Celsius M770 von Fujitsu, die Z4 G4 von HP und die Lenovo ThinkStation P520. Die Preise der getesteten Konfigurationen reichten zum Testzeitpunkt von 2000 bis 5600 Euro – je nach Ausstattung schwanken sie stark.

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