Heute um 15 Uhr: Chat zum Thema "Videos im Netz"
Unser Chat geht unter anderem der Frage nach, ob die Filmindustrie vor ähnlichen Problemen steht wie die Musikindustrie.
Mit Flatrate und DSL kein Problem: Hat man den passenden Anbieter oder Server gefunden, liegt zwei Stunden später der neueste Hollywood-Streifen auf dem heimischen PC. Selbst ein abendfüllender Film in besserer Qualität als VHS lässt sich inzwischen auf ein bis zwei handelsübliche CDs brennen. Noch ist das "Napstern von Filmen" zwar deutlich aufwendiger als der Download einer Musik-CD, doch die Übertragungsraten im Internet steigen so rapide, dass es eigentlich nur eine Frage der Zeit sein sollte, bis sich die Filmindustrie mit ähnlichen Problemen konfrontiert sieht wie heute schon die Musikindustrie.
Oder kommt etwa doch alles ganz anders, weil Filme und Videos nicht direkt mit Musik-CDs zu vergleichen sind? Selbst der durchschnittliche Musik-Fan hört sich seine Lieblings-CDs immer wieder an. Doch nur eingefleischte Cineasten kommen auf eine vergleichbar hohe Betrachtungsfrequenz. Während neuere Musik-CDs im Durchschnitt 30 Mark kosten und keine dem Videoverleih vergleichbaren Möglichkeiten existieren, lässt sich eine DVD üblicherweise für weniger als 10 Mark leihen und mit einfachsten Mitteln kopieren. Möglicherweise ist das Web gar nicht nötig, damit die Filmfans ihre Video-Sammlung ausbauen können.
Unsere Gesprächspartner im heutigem Chat: Jan Scharringhauen, Justiziar bei der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e. V. (GVU), sowie die c't-Redakteure Gerald Himmelein und Volker Zota.
Der Online-Chat läuft von 15 bis 16 Uhr. Wir öffnen den Chat-Raum bereits um 14 Uhr. Zu dieser Zeit werden auf der [ Homepage] und auf den Chat-Seiten Hinweise eingeblendet, die Sie in den Chat führen. (mw)