Samsung Galaxy Note 9: XXL-Android-Smartphone mit Fernbedienungsstift

Samsungs Galaxy Note 9 punktet mit ausdauerndem Akku, Desktop-Modus und besserem Stift. Reicht das, um sich vom S9+ und vom Vorgänger Note 8 abzusetzen?

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Was für ein Quatsch, mag sich mancher gedacht haben, als Samsung die besondere Innovation des Note 9 präsentierte: Der Knopf am Stift löst nun in einigen Apps konfigurierbare Aktionen aus. Doch die ersten Versuche überraschen positiv. Beim Fotografieren etwa wählt man nun mit der einen Hand den Bildausschnitt und löst mit der anderen ohne Verwackeln oder Fingerakrobatik per Stiftknopfdruck aus. Beim Anschauen von Fotos blättert man mit dem Eingabegerät vor und zurück, sodass man beim Präsentieren der Fotos im kleinen Kreis nicht ständig vor dem Motiv herumfingern muss. Langes Drücken auf den Knopf startet die Kamera.

Doch die Grenzen sind eng, der Knopf funktioniert längst nicht in allen Apps. Deutlich wird das etwa bei der Mediensteuerung: In den Mediathek-Apps von ARD, ZDF oder Arte tat sich zum Testzeitpunkt im Juli 2018 beispielsweise nichts, während man bei Spotify, Google Music, YouTube und Netflix per Knopfdruck die Wiedergabe pausiert und wieder laufen lässt. Laut Samsung löst der Stiftknopf per Bluetooth aus, doch er funktioniert auch im Flugmodus. Die Reichweite beträgt einige Meter, wenn man sich denn in Selfie-würdiger Umgebung traut, das Handy so weit entfernt zu platzieren. Der Mini-Akku für den Knopf soll nur rund 30 Minuten halten.

Auf den gewohnten Einsatz des äußerlich unveränderten Plastikstifts haben die Neuerungen keine Auswirkungen. Man schreibt und zeichnet so präzise wie bisher, der Knopf aktiviert wie gehabt in vielen Notiz- und Grafik-Apps das Radiergummi – das alles funktioniert auch länger als 30 Minuten und mit leerem Stift-Akku.

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