Wie die Datenrettung gelingt
Ein falscher Klick, schon können wertvolle Daten verloren gehen. Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen können Sie gelöschte Dateien doch noch retten.
Ein unüberlegter Mausklick, marodierende Software oder Hardware am Ende ihrer Lebensdauer: Ohne regelmäßige Backups sind die Daten auf Ihrer Festplatte zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Mit ein bisschen Glück hilft im Fall der Fälle noch ein Datenrettungswerkzeug. Dessen Erfolgsaussichten hängen allerdings von verschiedenen Faktoren ab: Die Auswahl des Dateisystems und des Speichermediums sind ebenso wichtig wie der Umgang mit ihnen. Nicht zuletzt kann richtiges oder falsches Verhalten des Anwenders beim Eintreten eines Datenverlusts über den Erfolg der Rettungsaktionen entscheiden.
Um zu verstehen, warum gelöschte Daten überhaupt wiederhergestellt werden können, muss man wissen, wie Festplatten und ähnliche Datenträger arbeiten: In erster Näherung bestehen sie aus einer mehr oder weniger großen Anzahl von Speicherblöcken – sogenannten Sektoren –, die bei Desktop-Laufwerken je 512 Bytes aufnehmen und beginnend mit 0 durchnummeriert sind. Daten lesen und schreiben sie stets sektorweise, wobei sie immer die Nummer der betroffenen Sektoren genannt bekommen müssen.
Anwender und Programme wollen allerdings nicht mit Sektoren hantieren, sondern mit Dateien und Ordnern. Zwischen diesen beiden Sichtweisen vermitteln – zumindest auf PCs – zwei Softwareschichten. Die erste definiert auf dem Datenträger eine oder mehrere Partitionen. Dabei handelt es sich um logisch voneinander getrennte, virtuelle Laufwerke. Diese Unterteilung ermöglicht es unter anderem, den Rechner mit unterschiedlichen Betriebssystemen zu betreiben – jedes startet von seiner eigenen Partition.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Wie die Datenrettung gelingt". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.