Günstiger CNC-Einstieg: China-Fräse für 200 Euro

Leichte Portalfräsen erfreuen sich bei Makern zunehmender Beliebtheit. Der billigste Einstieg in die CNC-Technik ist wohl die chinesische Maschine T8/1610.

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Lesezeit: 17 Min.
Von
  • Carsten Meyer
Inhaltsverzeichnis
Kurzinfo
  • Angetestet: Bausatz-CNC-Fräse aus China
  • Einstellungen optimieren
  • Verbesserungen und Tipps

Checkliste

  • Zeitaufwand: 2 Tage
  • Kosten: 10 Euro für Endschalter-Nachrüstung
  • Metallbearbeitung: Ausrichtung mit Winkel und Schieblehre, Bohrungen

Bereits in Ausgabe 6/2017 hatten wir kurz über den „T8 Mini CNC Engraver“ berichtet – mit dem Erfolg, dass das Gerät kurze Zeit später ausverkauft war. Nun ist es wieder lieferbar, und wir bestellten eines (bei einem anderen Lieferanten) zum Verbleib in der Redaktion nach. Es sollte uns nicht nur für einen ausführlicheren Erfahrungsbericht zu Aufbau und Betrieb dienen, sondern auch als Erprobungsträger für allerlei Verbesserungen.

Zwei Wochen nach der Bestellung erreichte uns ein handliches Paket mit für fernöstliche Verhältnisse geradezu liebevoll verpacktem Inhalt – für weniger als 200 Euro erhielten wir ein Sortiment Alu-Systemprofile, eine vormontierte Z-Achse mit Spindelmotor, Stahlachen mit Haltern, Gewindespindeln, Schrittmotoren, eine CNC-Steuerungsplatine und allerlei Kleinkram wie Winkelverbinder, Schrauben und Kabel.

Metallbaukasten: Gemessen an sonstigen Lieferungen aus Fernost ist der Fräsen-Bausatz geradezu vorbildlich verpackt.

Die T8/1610 arbeitet nach dem Prinzip der feststehenden Y-Achse; bewegt wird stattdessen der Frästisch mit dem Werkstück. Das ist mechanisch einfacher zu lösen als eine „echte“ XY-Portalkonstruktion, schränkt aber die mögliche Werkstückgröße ein. Trotz der nahezu quadratischen Grundfläche kann die 1610 in Y-Richtung nur um 100 mm verfahren, in X-Richtung sind es noch 160 mm.

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