IBM berät Biotechfirmen bei der Computernutzung
Eine neue IBM-Beratergruppe zeigt pharmazeutischen und biotechnologischen Unternehmen, wie man Hochleistungsrechner nutzt.
Eine neugeschaffene IBM-Beratergruppe zeigt pharmazeutischen und biotechnologischen Unternehmen, wie man Hochleistungsrechner und Software nutzt, um neue Wirkstoffe zu entdecken. Bis zum Jahresende sollen einhundert Berater die Expansion der noch jungen Life-Sciences-Abteilung von IBM unterstĂĽtzen, berichtet der Finanzdienst Bloomberg. Die Schwerpunkte sollen dabei in den Bereichen Informationen zusammentragen und verteilen, Daten analysieren, die Nutzung des Internet bei klinischen Versuchen und fĂĽr ausgelagerte Dienstleistungen liegen.
Eine von IBM in Auftrag gegebene Studie schätzt, dass Biotechfirmen bis 2004 etwa 6,5 Milliarden US-Dollar für computerbezogene Dienstleistungen ausgeben werden. Die Beratergruppe unterstützt bereits das kanadische Unternehmen MDS Proteomics, an dem IBM beteiligt ist. Mit einer Reihe großer Pharmafirmen wie der in London ansässigen AstraZeneca und Aventis hat IBM Outsourcing-Vereinbarungen getroffen. Bei Bedarf hat IBM aber natürlich ebenso wie Konkurrent Compaq auch die notwendige Hardware bis hin zum Superrechner im Angebot: Die Sparte Life Sciences soll das Kerngeschäft schließlich nur ergänzen. (anm)