Systemüberwachung mit gtop

Das kleine Tool gtop präsentiert in einem Terminal-Fenster die Auslastung von Hardwarekomponenten als ASCII-Diagramme.

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Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Tim Schürmann

Das Konsolen-Tool gtop visualisiert die Auslastung von CPU, Arbeits- und Swap-Speicher in Diagrammen, deren Größe es ans Terminal-Fenster anpasst. Im größten Diagramm protokolliert das Werkzeug die Auslastung der CPU im Verlauf der letzten Sekunden. Jeder Prozessorkern erhält dabei eine anders gefärbte Kurve. Das verwendete Terminal muss daher Farbdarstellung unterstützen, sonst erkennt man nichts.

Unterhalb der Prozessorlast zeigen zwei Kurven die Belegung des Haupt- und des Swap-Speichers. Für beide sowie die Festplattenbelegung existieren zusätzliche Ringdiagramme. Diese verraten neben der prozentualen Auslastung auch die derzeitige Belegung in GByte sowie den insgesamt zur Verfügung stehenden Speicherplatz.

Rechts unten listet gtop auch laufende Prozesse auf. Per Tastendruck lassen sie sich sortieren.

Die über das Netzwerk empfangenen und gesendeten Daten verdeutlichen zwei Balkendiagramme, in denen sich aber nur Lastspitzen identifizieren lassen. Ergänzend nennt gtop die Transferraten und die seit Programmstart übertragene Datenmenge. Laufende Prozesse listet gtop rechts unten auf. Sie lassen sich per Tastendruck nach Prozess-ID, Prozessorlast oder Speicherbedarf sortieren.

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