Schnitzer Profile: Unikat des BMW Z4 M vom Aachener Tuner

Schnitzer zeigt mit der Studie „Profile“, was sich aus dem BMW Z4 M Coupé alles machen lässt. Motor-Tuning hievt die Leistung des hochdrehenden Sechszylinders von 343 auf 350 PS. Doch das ist nicht alles

vorlesen Druckansicht
630 x 420 19525_1186042082605.jpg
Lesezeit: 2 Min.
Von
  • hd
Inhaltsverzeichnis

Aachen, 2. August 2007 – AC Schnitzer zeigt mit der Studie „Profile“, was sich aus dem BMW Z4 M Coupé alles machen ließe. Motor-Tuning hievt die Leistung des hochdrehenden Reihensechszylinders von 343 auf standfeste 350 PS bei 8000 Touren. Das Drehmoment steigt von 365 auf 370 Newtonmeter. Die Steigerung kommt dank eines besonders atmungsaktiven Luftfilters und einem neu abgestimmten Motormanagement zustande.

Doch Leistung allein soll nicht alles sein, um aus einem Sportlerherz das Maximale herauszuholen. Deshalb wurde die Hinterachsübersetzung verändert, um das Sprintvermögen zu verbessern. Das Getriebe bekommt zudem eine Schaltwegverkürzung. Am Heck ist die Studie an der speziellen Sportauspuffanlage mit trapezförmigen Auslässen zu erkennen. Alle Modifikationen tragen dazu bei, dass der Schnitzer in 4,8 Sekunden auf Tempo 100 sprintet und bis zu 280 km/h schnell wird. Die Serie braucht fünf Sekunden und wird bei 250 km/h abgeregelt.

Schnitzer Profile: Unikat des BMW Z4 M vom Aachener Tuner (7 Bilder)

Schön geschnitzt: Der AC Schnitzer "Profile" fällt auch durch seine Farbgebung auf

Optisch zieht nicht nur die Farbkombination in White-Orange in den Bann. Das Tuning betrifft auch eine Frontschürze mit angedeuteten Cup-Wings und breiter ausgestellten Kotflügel. Die Flanken sind mit Kiemen versehen, die Seitenschweller extra geschwungen, hinten gibt es eine Schürze mit Karbondiffusor. Gekrönt wird das Ensemble von einem Heckspoiler und einem Dachflügel.

Das Unikat rollt auf 20-Zoll-Felgen aus dem Schnitzer-Sortiment. Diese schmiegen sich vorn an 235er-Reifen und hinten an 295er-Gummis. Auch am Fahrwerk wurde geschraubt. Eine Aluminium-FederbeinbrĂĽcke soll die Verwindung des Vorderwagens in Zaum halten. Das Fahrzeug wĂĽrde etwa 139.000 kosten. Eine Serienproduktion ist allerdings nicht geplant. (imp)