Google Clips: Kamera mit Gesichtserkennung und KI
Googles Ansteck-Kamera Clips drückt bei interessanten Motiven automatisch auf den Auslöser – dank KI und Gesichtserkennung. Aber funktioniert das wirklich?
Google will das Prinzip der Kamera grundlegend auf den Prüfstand stellen – und den Fotografen abschaffen: Die Google-Clips-Kamera soll interessante Motive nämlich selbstständig erkennen. Der Gedanke dahinter: Der Clips-Benutzer konzentriert sich auf Kindergeburtstag oder Radtour, statt permanent daran zu denken, die schönsten Situationen einzufangen.
Exakt den perfekten Moment zu identifizieren traut sich Google allerdings noch nicht zu – stattdessen zeichnet die Clips-Kamera siebensekündige Videosequenzen auf. Die Aufnahme löst man mit einem Knopf an der Kamera auf Wunsch auch manuell aus. Erkennt der Clips-Algorithmus Gesichter in den manuell aufgezeichneten Videos, triggern diese später eine automatische Aufnahme. Im Test klappte das manchmal – oft aber auch nicht.
Die Cloud als Archiv fĂĽr Gesichter
Wer seine Fotos ĂĽber Googles "Fotos"-App in der Cloud speichert, fĂĽttert die Clips-Kamera auf Wunsch mit den Gesichtserkennung-Daten aus seinem Google-Account. Dass bei solchen Funktionen hierzulande die Datenschutz-Alarmglocken lauter schrillen als in den USA, ist Google offenbar klar: Clips gibt es zurzeit nur im Heimatland des Unternehmens. Google betont ĂĽbrigens, dass die Gesichtserkennung komplett offline auf der Clips-Kamera arbeitet, es flieĂźen keine Daten zurĂĽck in die Cloud.
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