Apples iOS 12 fĂĽr Administratoren

Unternehmen müssen sich mit iOS 12 auf einige Änderungen einstellen – insbesondere bei der Verwaltung durch ein Mobile Device Management.

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Apples iOS 12 fĂĽr Administratoren
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Apple führt mit iOS 12 viele Änderungen beim Mobile Device Management ein. Dies geht mit neuen Einstellungen für Administratoren einher. So räumt die neue Version des Betriebssystems einige Ärgernisse mit der OAuth-2.0-Funktion und dem Teilen von Kennwörtern für das WiFi-Netz aus dem Weg. Die E-Mail-Verschlüsselung mit S/MIME lässt sich außerdem tief greifender konfigurieren. iOS 12 läuft auf allen Geräten, die bereits den Vorgänger erhielten – selbst das iPhone 5s aus dem Jahr 2013 versorgt Apple wie gehabt.

Beim Mobile Device Management (MDM) hat sich einiges getan: Apple trennt sich von veralteten Protokollen, wie MDM-Systeme, mit denen von ihnen verwaltete Geräte Kontakt aufnehmen. Hierfür kommt weiterhin der Apple Push Notification service (APNs) zum Einsatz, ausschließlich die API, mit der das MDM Kontakt aufnimmt, ändert sich. Mit der APNs Provider API kann ein MDM-Server eine Remote-Benachrichtigungsanfrage an den APNs senden. Letzterer übermittelt die Benachrichtigungsanfrage an das eigentlich adressierte iOS- oder macOS-System sowie an installierte Apps. Das Gerät meldet sich dann beim MDM, um die Konfigurationsprofile herunterzuladen.

Nutzt ein MDM-System fĂĽr die Kommunikation mit dem APNs die alte Binary Provider API, muss der Administrator dies auf die neue Provider API umstellen. Letztere nutzt das HTTP/2-Protokoll, das unter anderem geringere Latenzen bei der Kommunikation verspricht.

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