Management im Zeitalter der digitalen Transformation
Nicht jedem Unternehmen ist klar, was Digitalisierung für die eigene Firma bedeutet. Doch Führungskräfte können sich darauf einstellen und Hindernisse erkennen.
- Kurt Matzler
Die Tragweite des Themas "Digitalisierung" passt (noch) nicht zu der Art und Weise, wie Führungskräfte mit dem Thema umgehen. Das zeigt sich etwa
- am Zeitaufwand, den man der Auseinandersetzung mit der (digitalen) Zukunft widmet,
- an der methodischen Herangehensweise an das Thema und nicht zuletzt
- am Kreis jener, die man in die Diskussion einbezieht.
Nicht selten wird das Thema an einen "Ausschuss" delegiert – oder besser geparkt – weit ab der Beachtung durch das Top-Management und in "sicherer" Entfernung von Umsetzungshandlungen. Dabei ist das Thema nicht nur wichtig, sondern auch dringlich. Eine BCG-Studie schätzt, dass eine Digitalisierung im Sinne von Industrie 4.0 durchaus zwanzig Jahre in Anspruch nehmen wird. Diese Studie kommt allerdings auch zu dem Schluss, dass die nächsten fünf bis zehn Jahre über Gewinner und Verlierer entscheiden.
Das Thema ringt mit verschiedenen Barrieren: Bewusstseinsbarrieren, Strategiebarrieren, Strukturbarrieren und Prozessbarrieren. Mehrere Studien weisen darauf hin, dass sich längst nicht alle Unternehmen mit diesem Thema auseinandersetzen. Vielfach fehlt der Sinn für Dringlichkeit. Führungsteams sind nicht selten weit von einem gemeinsamen Verständnis entfernt, was Digitalisierung tatsächlich für ihr heutiges Geschäftsmodell bedeuten kann. Anderen fehlt der Fahrplan – beziehungsweise die Strategie – wie man die erkannten Herausforderungen meistert; sei es das Absichern von Risiken, sei es das Nutzen von Chancen. So weit die Strategiebarriere. Die Prozessbarriere steht für die Tatsache, dass Innovationsprozesse heutiger Prägung digital-disruptive Innovationen nicht verarbeiten können. Und die Strukturbarriere zeigt sich schließlich darin, dass digitale Themen mitunter "quer" zu den Unternehmensstrukturen liegen – und sich mithin als schwer verdaulich erweisen. Der Artikel zeigt diese Barrieren auf und liefert erste Hilfestellungen, wie Führungskräfte und Unternehmen sich auf die digitale Transformation einstellen können:
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