Hörgeräte und Implantat-Soundprozessoren mit Bluetooth

Moderne Hörgeräte und Soundprozessoren für Cochlea-Implantate lösen viele Alltagsprobleme und bringen mehr Unabhängigkeit. Noch läuft aber nicht alles rund.

Artikel verschenken
vorlesen Druckansicht
Hörgeräte und Implantat-Soundprozessoren mit Bluetooth

(Bild: Albert Hulm)

Lesezeit: 20 Min.
Inhaltsverzeichnis

Hörverlust ist nicht nur eine Frage des Alters: Hohe Lärmpegel in Beruf und Freizeit, verschiedene Krankheiten und angeborene Hörschäden können auch in jungen Jahren dazu führen, dass man Hörgeräte oder Cochlea-Implantate benötigt. Doch den Hörhilfen haftet das Vorurteil an, unbequem und wenig hilfreich zu sein. Das muss nicht stimmen, moderne Geräte verfügen über etliche Funktionen, die Hörbehinderten den Alltag effektiv erleichtern.

Der letzte Schrei sind aktuell Geräte mit integriertem Bluetooth-Modul. Diese werden direkt mit einem Smartphone oder Tablet gekoppelt und ermöglichen es über herstellerspezifische Apps, die Einstellungen der Hörgeräte anzupassen – etwa die Lautstärke, Höhen und Bässe oder spezielle Hörprogramme für besondere Situationen wie laute Arbeitsumgebungen oder zum Musikhören. Außerdem lässt sich das Mobilgerät als Audio-Zuspieler verwenden – wobei der Funktionsumfang vom verwendeten Hörhilfenprotokoll abhängig ist.

Die Idee, das Mobilgerät als Fernbedienung und als Audio-Zuspieler zum Musikhören oder für YouTube-Videos zu verwenden, ist nicht neu. Alle Hörgerätehersteller haben seit vielen Jahren sogenannte Audio-Streamer oder -Beamer im Programm: Das sind Zusatzgeräte, die man wie eine Halskette trägt. Das Mobilgerät wird via Bluetooth mit dem Streamer gekoppelt, der Streamer überträgt das Audiosignal dann induktiv über eine Antennenschleife zu den Hörgeräten.

Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Hörgeräte und Implantat-Soundprozessoren mit Bluetooth". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.