Yamaha RX-A3080: Surround-Receiver mit KI-gestĂĽtzter Klangbearbeitung
In Yamahas RX-A3080-Receiver steckt kĂĽnstliche Intelligenz. Sie soll lernen, im Heimkino den Raumklang auf wechselnde Filmszenen in Echtzeit anzupassen.
Schon lang halten Yamahas AV-Receiver diverse DSP-Programme bereit, die aus Filmton das letzte Quentchen Klanggüte rausholen sollen. Bislang waren die Algorithmen jeweils auf ein Genre festgelegt – also etwa Actionfilme oder dialoglastige Streifen. Mit den neuen Modellen ab dem RX-A1080 bekommt man nun ein Feature namens "Surround AI". Es verspricht flexible Klangverbesserung und soll damit vor allem Filmen besser gerecht werden soll, in denen sich Szenen unterschiedlicher Art abwechseln.
Hierfür analysiert laut Hersteller der Sound-Prozessor im Receiver mittels künstlicher Intelligenz alle 200 Millisekunden die eintreffenden Audiodaten. Diese vergleicht er mit in einer internen Datenbank abgelegten Beispielen und optimiert daraus den Raumklang in Echtzeit. Je nach Szene legt er den Fokus auf Elemente wie Dialog, Hintergrundmusik, Umgebungsgeräusche und Effekte. Laut Yamaha lernt die KI unentwegt weiter und arbeitet umso effektiver, je häufiger der Anwender die Funktion nutzt. Nach Inbetriebnahme benötigt Surround AI bei gewöhnlicher täglicher Nutzung laut Hersteller circa 7 bis 10 Tage, um merkliche Verbesserungen zu bringen. Eine genauere Erklärung, wie sich das Ergebnis ohne Feedback verbessert, blieb uns Yamaha schuldig.
Wir testeten das Feature am Yamaha RX-A3080. Der Receiver unterstĂĽtzt auch die drahtlose Anbindung von Surround-Boxen, was wir gleich mit ausprobierten.
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