Schnell und einfach: Nerf-Blasrohre im Eigenbau

Selbstgebauten Blasrohre aus dem Baumarkt kosten nur wenige Euro und erhöhen Treffsicherheit und Reichweite gegenüber den käuflichen Plastikpistolen erheblich.

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Nerf-Blasrohre
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Inhaltsverzeichnis

Vielleicht hat der eine oder andere schon durch Kinder oder seine verspielten Kollegen den einen oder anderen „Kontakt“ mit den beliebten Schaumstoffpfeilen gehabt, abgeschossen aus ungefährlichen Druckluftwaffen – nach einem großen Hersteller auch Nerf Gun genannt. Eine mehr sportliche Variante ist ein Blasrohr, billig und einfach aus Elektro-Isolationsrohr mit 16 mm Außendurchmesser herzustellen, in das die üblichen 14-mm-Pfeile aus dem Spielwarenhandel nahezu perfekt passen. Die gibt es mit oder ohne Saugnapf; Letztere bleiben an einer glatten Platte als Zielscheibe kleben. Mit etwas Übung schießt man mit den selbstgebauten Blasrohren weiter und vor allem genauer als mit den üblichen, fertigen Blastern & Co.

Im Prinzip reicht es, etwa 80 cm vom Rohr abzuschneiden und die Enden zu entgraten. Wer kein passendes Abfallstück zur Hand hat, bekommt ein 2-Meter-Rohr für etwa 2–3 Euro im Baumarkt. Allerdings ist ein aufgesetztes Mundstück sehr zu empfehlen – für den angenehmeren Ansatz und auch aus Sicherheitsgründen. Besonders für Kinder ist es wichtig, auch an der Mündung einen Schutz anzubringen – sonst ist das Herumrennen mit einem Rohr im Mund nicht angebracht, was bei einem Battle mit den üblichen „Waffen“ zumindest nie lange ausbleibt.

Je länger das Rohr wird, desto weiter kann man schießen, wenn es das Lungenvolumen erlaubt. Allerdings wird das Blasrohr dann unhandlich und verbiegt leicht. 80 cm sind ein guter Kompromiss und können auch von Kindern ab 6 Jahren noch gut beherrscht werden. Mein 8-jähriger Sohn hat schon locker über unser zweistöckiges Haus geschossen.

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