Telepolis präsentiert "Shopping Windows", Teil II

Drei neue digitale Kunstwerke im Telepolis-Netzraum machen die Jubiläumsausstellung "Shopping Windows" komplett.

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Von
  • Arne Mertins

Drei neue digitale Kunstwerke im Telepolis-Netzraum machen die Jubiläumsausstellung "Shopping Windows" komplett. Die Rubrik "Netzraum" in Telepolis bildet einen eigenen Bereich für kulturelle Projekte, wozu neben Netzkunst auch literarische Online-Experimente zählen. Das fünfjährige Jubiläum des Magazins bot sich als Anlass an, in diesem Bereich wieder einen neuen Akzent zu setzen.

Im März dieses Jahres eröffnete Telepolis anlässlich seines fünfjährigen Bestehens den ersten Teil der Ausstellung "Shopping Windows – Netzkunst nach dem Zeitalter des E-Commerce". Nun folgt mit Arbeiten der Digitalkünstler JODI, Shu Lea Cheang und lia der zweite und letzte Teil dieser Ausstellung im Internet, die ab nun fortlaufend gezeigt wird.

JODI bieten eine auf der freien Game-Engine "Wolfenstein" basierende Version des Netzkunstklassikers "My Boyfriend Came Back From the War" von Olia Lialina zum Download an. Shu Lea Cheang thematisiert das Verhältnis zwischen Filmkadern und digitalen Einzelbildern in einem interaktiven "Scratch-Video" mit Sequenzen aus ihrem japanischen SciFi-Digitalfilm "I.K.U.". Lia präsentiert eine Shockwave-Animation, deren Programm in Zusammenspiel mit dem Zufallsfaktor "User" immer neue Bild- und Tonebenen entstehen lässt.

Zusammen mit den bisherigen Beiträgen von Giselle Beiguelman, "BallPool" von Matthew Fuller und "Waste_Words Their Weight & Frequency in London's Municipial Rubbish" von Harwood/Scotoma.org ist die Ausstellung Shopping Windows nunmehr komplett und kann unter dieser Adresse besucht werden. (ame)