Moog Grandmother: Modularer Synthesizer mit Federhall und Fatar-Tastatur
Moogs Grandmother weckt den Spieltrieb: Dem Synthesizer entlockt man Sounds, indem man an Knöpfen dreht und Kabel steckt – Displays oder Presets gibt es nicht.
Moog reist mit seinem Grandmother-Synthesizer zurück zu den Wurzeln der ersten Synths aus den 60er- und 70er-Jahren: Er besitzt weder Speicherplätze für Klänge noch Displays oder Menüs. Dafür hat jeder Parameter einen eigenen großen Drehknopf oder Schalter, sodass man den rein analog erzeugten Klang direkt verändern kann. Das hilft nicht nur Einsteigern, sondern auch Profis. Sie kitzeln überaus organische Sounds aus der schweren Metallkiste.
Alle Komponenten sind bereits intern verdrahtet. Sie lassen sich aber auch über 41 Buchsen neu verkabeln, was die klanglichen Möglichkeiten deutlich erweitert. Die Buchsen leiten sowohl Steuerspannungen (CV) als auch Audiosignale weiter und sind kompatibel mit Eurorack-Synthesizern. Grandmother bietet nicht nur einen leichten Einstieg in die Welt der modularen Synthesizer, sondern dient für selbige auch als Steuerzentrale. Die aufgedruckten bunten Felder auf der Front unterteilen die einzelnen Sektionen der Klangerzeugungsorgen und sorgen so für eine bessere Übersicht.
Von sich aus bringt Grandmother bereits alle wichtigen Komponenten zur Klangerzeugung mit: zwei Oszillatoren (hellblau), eine Modulations-Sektion, einen Mixer, zwei Filter (grün), einen Verstärker, einen Hüllkurvengenerator mit ADSR-Verlauf und als Bonbon einen echten Federhall (rot) mit mechanischer Feder. Das Keyboard setzt sich aus 32 anschlagdynamischen Tasten zusammen, auf einen umschaltbaren Arpeggiator und Sequencer (gelb) muss man nicht verzichten.
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