Audient id44 und Mackie Big Knob Studio+: Audio-Interfaces mit Unterschieden

Das Audient iD44 und das Mackie Big Knob Studio+ locken mit üppigen Umschaltmöglichkeiten für Abhörmonitore. Am Ende ist das teurere Modell aber das bessere.

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Praktische Audio-Interfaces mit Lautsprecher-Steuerung
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Inhaltsverzeichnis

Fortgeschrittene Musiker und Produzenten hören ihre Musik nicht nur auf einer Abhöranlage ab, sondern wechseln zwischendurch gerne die Lautsprecher. So können sie beispielsweise prüfen, wie die Musik auf großen und kleinen Systemen klingt. Besonders praktisch sind dabei Audio-Interfaces, an denen man die Ausgänge direkt umschalten kann, ohne in der Software zu fummeln.

Mackie hat seine Big-Knob-Serie um drei Modelle erweitert. Das hier getestete größte Modell Studio+ für rund 270 Euro erlaubt das Umschalten zwischen drei Lautsprecherpaaren nebst separater Lautstärkeanpassung. Neben einem integrierten USB-Interface lassen sich noch drei weitere Stereo-Quellen sowie zwei Mikrofone anschließen. Alle Eingänge kann man auch ohne den Rechner abhören und direkt auf die Lautsprecher schalten – entweder gemixt oder einzeln.

Beim etwa doppelt so teueren Audient iD44 muss der PC hingegen immer laufen. Als Besonderheit lässt sich das Signal von zwei der vier Mikrofoneingänge über Insert-Buchsen an Hardware-Effektgeräte weiterleiten, bevor es im Rechner landet. Das klappt auch mit Gitarren und Bässen, die man über zwei DI-Buchsen an der Front direkt anschließt. Sie teilen sich die Kanäle mit den ersten beiden Mikrofonen. Alternativ lassen sich über Kombibuchsen (XLR und symmetrische TRS-Klinke) auch Hochpegelsignale von Synthesizern und anderen Instrumenten aufnehmen.

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