Samsung Galaxy A9: Vier Kameras mit 2x-Tele plus lange Laufzeit
Bislang waren Tele-Sensoren teuren Smartphones vorbehalten – das ändert sich mit dem Samsung A9. Hinzu kommen eine Weitwinkelkamera sowie eine lange Laufzeit.
Schon das Huawei Mate 20 sieht so aus, als hätte es vier Kameras, aber eines der vier runden Dinger in der Rückseite ist einfach nur der Blitz – erst beim Samsung Galaxy A9 bekommt man wirklich vier.
Die Hauptkamera nimmt Fotos mit 24 Megapixeln auf. Sie zeigen stimmige Farben und eine gute Schattenauflösung. Doch Details und feine Strukturen erscheinen verwaschen und kraftlos, Schrift und Linien verfälscht, als hätte ein Entrauschen- und Nachschärfealgorithmus über die Stränge geschlagen. Das Abschalten aller Automatiken und die Reduzierung der Auflösung auf 12 Megapixel ändern daran nichts. Unter nachlassendem Licht nimmt das Rauschen erträglich zu; bis hinab zu 5 Lux entstehen noch brauchbare Aufnahmen. Videos nimmt sie mit maximal 4K-Auflösung auf, dabei und auch bei Full HD allerdings nur mit 30 fps.
Die Telekamera aktiviert man durch ein Baumsymbol in der Foto-App. Sie liefert durchaus gute Fotos – weit detailreichere als ein Digitalzoom der Hauptkamera. Den High-End-Teles etwa des Note 9 ist sie unterlegen, die Teles des älteren OnePlus 5 und des günstigeren Nokia 7 Plus übertrifft sie allerdings locker. Laut Datenblatt hat die Kamera 10 Megapixel, die App speicherte allerdings welche mit 24 Megapixel, die nicht auffällig hochgerechnet aussahen. Bei 80 Lux war das Tele noch aktiv, bei 20 Lux springt die lichtstärkere Hauptkamera im Digitalzoom an – das machen alle Handy-Telekameras ähnlich.
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