22 Internettarife für Geschäftskunden
Internetzugänge für Geschäftskunden bieten hohe Ausfallsicherheit und auf Wunsch eine feste IP-Adresse. Einstiegspakete gibt es schon ab 35 Euro monatlich.
(Bild: Thorsten Hübner)
Auf den ersten Blick erscheinen die meisten Angebote der Internet-Provider für Geschäftskunden fast identisch. Schaut man genauer hin, offenbaren sich allerdings große Unterschiede.
Die erste Hürde beim Vergleich ist die Mehrwertsteuer. Für Geschäftskunden werden meist Nettopreise angegeben, was im Privatkundengeschäft gar nicht zulässig wäre. Allerdings kann man sich darauf nicht verlassen und mitunter, beispielsweise bei Vodafone, gehen Preise mit und ohne Mehrwertsteuer auch gerne mal bunt durcheinander. In unserer Testtabelle haben wir alle Preise inklusive Mehrwertsteuer angegeben. Da auf den Webseiten oft Nettopreise angegeben werden, ergeben sich aus den typischen Schwellenpreisen wie 29,99 Euro krumme Werte – in diesem Beispiel 35,69 Euro.
Die strikte Trennung von Privat- und Businessanschlüssen besteht schon lange nicht mehr. Die Zeiten, in denen die Telekom VDSL-Privatkunden-Anschlüsse gnadenlos abschaltete, sobald sie eine geschäftliche Nutzung vermutete, sind lange vorbei. Geschäftskunden können also durchaus zu günstigeren Privatkundenangeboten greifen, müssen dann aber auch mit den Leistungen und der geringeren Betriebssicherheit dieser Anschlüsse leben. Andersherum bieten die Provider ihre Geschäftskundentarife Privatkunden meist nicht an, einige verlangen im Zweifelsfall sogar einen Nachweis der geschäftlichen Tätigkeit. Dabei geht es den Providern vermutlich nicht ums Prinzip, sondern um Verbraucherrechte, die bei Geschäften zwischen Unternehmen nicht eingehalten werden müssen.
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