Zotac Zbox CI660 nano: Passiver Mini-PC mit schneller CPU
Wer mit lüfterlosen Mini-PCs liebäugelt, wird oft von langsamer Hardware abgeschreckt. Zotacs Zbox CI660 nano schafft Abhilfe, kann aber auch eine Diva sein.
Zwar liefern auch viele billige Mini-PCs schon ausreichend Leistung für einfache Aufgaben und zeigen Videos dank Hardware-Decoder ruckelfrei an. Wachsen die Ansprüche jedoch, kann der Zufriedenheitsgrad mit dem vermeintlichen Schnäppchen rapide sinken. Wer Streaming-Videos auch in HDR genießen und für neuere Video-Codecs gerüstet sein will oder gar seinen Desktop-PC komplett durch einen Mini-Rechner ersetzt, der braucht mehr Funktionen und Leistung.
Eine entsprechende Möglichkeit sind Mini-PCs, die auf Plattformen mit vollwertiger Desktop-Architektur wie AMDs Ryzen oder Intels Core i setzen. Ein solcher Mini-PC ist die rund 570 Euro teure Zotac Zbox CI660 nano, die als Barebone ausgeliefert wird. Arbeits- und Massenspeicher sowie ein Betriebssystem muss man also selbst organisieren. Zwei Steckplätze für DDR4-2400-SO-DIMMs und ein 2,5-Zoll-SATA-Anschluss für SSD oder Festplatte stehen bereit. Der Zugang dorthin ist ohne Werkzeug möglich, lediglich die SSD wird durch zwei kleine Kreuzschlitzschrauben fixiert.
In der CI660 nano arbeitet der Vierkernprozessor Core i7-8550U. Der Mobilprozessor hat eine TDP von 15 Watt. Er ist passiv gekühlt und verbrauchte mit ab Werk hochkonfigurierter TDP im Test bis zu 21 Watt – laut Zotac sind auch 25 Watt möglich. Für den Einsatz in staubigem Umfeld ist die Zbox CI 660 nano nicht geeignet, denn das Gehäuse ist mit einer Wabenstruktur gelocht, um die entstehende Wärme abziehen zu lassen. Der äußere Mantel besteht aus knarzigem Kunststoff und fühlt sich etwas billig an. Mittels beigelegter Montageplatte lässt sich die Zbox an einer VESA-Halterung (100 × 100 mm) oder auch an der Wand verschrauben.
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