Technik und Geschichte der Computermaus
PC-Nutzer verbringen gut die Hälfte der Zeit am Computer mit der Maus in der Hand. Im Laufe der Zeit wurde sie ständig weiterentwickelt.
- Julius Beineke
- Henrik Heigl
Trotz Touchdisplays, VR-Gesten oder Trackpoints hält sich die Maus wacker auf den meisten Schreibtischen. Douglas C. Engelbart und William English entwickelten bereits 1963 das erste Zeigegerät am Augmentation Research Center des Stanford Research Institute. Im Dezember 1968 zeigten sie ihre Entwicklung auf der Herbsttagung der American Federation of Information Processing Societies. Seitdem entwickelten sich Technik, Form und Ausstattung der Maus stetig weiter.
Ihre Position auf dem Tisch erkennen Mäuse entweder mechanisch oder optisch. Bei den ersten Modellen kamen noch mechanische Schleifkontakte zum Einsatz, um die Koordinaten zu ermitteln. Die Kontakte arbeiteten stromsparend, verdreckten und verschlissen allerdings schnell. Sie wurden schon bald durch optomechanische Mäuse ersetzt.
Darin dreht eine meist aus Metall und Gummi bestehende Kugel zwei Lochscheiben vor Lichtschranken. Deren Unterbrechungen registrieren Belichtungssensoren, aus deren Daten die zweidimensionale Bewegung errechnet wird. Da normale Leuchtdioden von anderen Lichtquellen gestört werden können, wurde die Technik nach kurzer Zeit auf Infrarot umgestellt.
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