Mit dem Repomaker einen eigenen App-Katalog bauen
Repomaker baut eigene App-Kataloge für F-Droid. Das ist für Firmen praktisch, aber auch für Eltern, die die App-Auswahl für ihre Kinder einschränken möchten.
(Bild: Jan Bintakies)
- Andreas Itzchak Rehberg
Manch ein Smartphone-Nutzer fühlt sich im App-Store wie Waldi an der Wursttheke: Es gibt so viel Software, dass man sich schwertut, aus dem Gesamtangebot etwas Passendes zu finden. Das ist auch beim F-Droid-Store nicht anders. In diesem Store, der nur privatsphärenfreundliche Open-Source-Apps verteilt, gibt es zwar bislang "bloß" 2900 Programme (Google Play: 2,9 Millionen), man kann darin aber schon viel Zeit beim Suchen von Apps verbringen.
Mehr Übersicht gibt es mit einem eigenen Repository, in das nur reinkommt, was man relevant findet. Entwickler wiederum geben damit ihren Testern eine einfache Möglichkeit, mehrere Versionen einer App zu installieren, Beta-Versionen zu verteilen oder neueste Versionen, ohne dass man gleich APKs per Mail verschicken muss. Praktisch ist ein spezielles Repo auch für Vereine, Firmen oder Organisationen oder schlicht für Familien, die bestimmte Apps besonders leicht auffindbar machen wollen. Kindern kann man beispielsweise einen "Laufstall" mit von den Eltern abgesegneten Apps zum Download bieten.
Der eigene App-Katalog ist auch deshalb praktisch, weil Sie jeder App eigene Beschreibungen verpassen können, die dem Nutzer vielleicht klarer als der Standardtext vermitteln, wofür er die App benötigt. Charmant sind eigene Repos auch für Nutzer, die häufig ihre Geräte wechseln und sich so eine Liste mit ihrem Standard-App-Repertoire bauen können.
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