IT-Strategie kurz erklärt: Ambidextrie in Organisationen und der IT

Ambidextrie bezeichnet die Fähigkeit einer Organisation, gleichzeitig innovativ und effizient zu sein. Das gilt auch für ihre IT.

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IT-Strategie Kurz erklärt: Ambidextrie in Organisationen und der IT
Lesezeit: 5 Min.
Von
  • Michael P. Wagner

Etablierte Unternehmen tun sich schwer, gleichzeitig auf den wachsenden Kostendruck und die Konkurrenz durch Start-ups zu reagieren. Start-ups wiederum stehen nach den ersten Erfolgen schnell vor dem "Inventor’s Dilemma": Sollen die ersten erfolgreichen Produkte weiter ausgebaut und die Organisation darauf optimiert werden, oder kann die kreative Start-up-Kultur beibehalten werden?

Während der Digitalisierungswelle haben etablierte Unternehmen versucht, mit dem Konzept der dualen IT, auch bekannt als IT der zwei Geschwindigkeiten, auf den Konkurrenzdruck durch Start-ups mit agilen, App-basierten und Cloud-getriebenen Geschäftsmodellen zu reagieren. Duale IT bedeutet zum Beispiel: Agile Teams erarbeiten innovative Produkte und übergeben sie an operative Teams, die sie für den Einsatz optimieren. Allerdings reicht eine duale IT nicht aus, auch die übrigen Teile der Organisation müssen mitziehen.

Hier setzt Ambidextrie, sinngemäß Beidhändigkeit, an. Der Begriff bezeichnet die Fähigkeit einer Organisation, dauerhaft sowohl operativ konkurrenzfähig als auch kreativ und innovativ zu sein. Nach der klassischen Managementlehre, etwa der Transaktionskostentheorie, galt bislang beides gleichzeitig als nicht ohne Weiteres möglich.

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