Luxemburg: Keine Versteigerung der UMTS-Lizenzen

Luxemburg will mit der Ausschreibung seiner vier UMTS-Mobilfunklizenzen nach der Sommerpause beginnen.

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  • Wolfgang Stieler

Luxemburg will mit der Ausschreibung seiner vier UMTS-Mobilfunklizenzen nach der Sommerpause beginnen. Wie Camille Hierzig von der Luxemburger Regulierungsbehörde ILR am Montag der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagte, wird es keine Versteigerung geben. Geplant sei ein Gütewettbewerb, um die neue Mobilfunktechnik im Januar 2002 einzuführen. Statt Geld sollten Gütekriterien wie Verbraucherfreundlichkeit und Kooperation über die Vergabe der Lizenzen entscheiden.

Voraussetzung für die Vergabe sei beispielsweise die gemeinsame Nutzung von Infrastrukturen wie Mobilfunkmasten. Luxemburg will eine Jahresgebühr von 0,2 Prozent des Umsatzes erheben. "Damit soll nicht wie in anderen Ländern der Staatshaushalt saniert oder gestärkt werden", sagte Hierzig. Das Geld fließe der Regulierungsbehörde zu, um die Überwachungsfunktion zu sichern. Der Mobilfunk solle im Interesse des Kunden so billig wie möglich werden. (wst)