Ford Focus und C-Max mit DKG

Focus und C-Max sind die ersten Ford-Modelle, die mit dem neuen Doppelkupplungsgetriebe "PowerShift" lieferbar sind. Es soll die Effizienz einer Handschaltung mit dem Komfort einer Automatik verbinden

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Köln, 24. August 2009 – Zwar kann sich Volkswagen ans Revers heften, das Doppelkupplungsgetriebe (DKG) marktfähig gemacht zu haben. Doch längst setzen auch andere auf diese ökonomische Art des Schaltens. Ford hat mit dem 50-Prozent-Jointventure Getrag Ford den Getriebelieferanten quasi halb im Hause. Der Focus sowie der C-Max waren die ersten Ford-Modelle, die mit dem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe "PowerShift" bestellbar waren. Hauptvorteil auch hier: Das DKG schaltet praktisch sie komfortabel wie eine Wandlerautomatik, ist aber kostengünstiger und sehr effizient.

Das neue Getriebe ist bisher nur mit zwei Motorvarianten zu haben: dem 2,0-Liter-Diesel mit 136 und mit 110 PS. Die schwächere Variante ist nun nur noch mit dem neuen Getriebe zu haben. Wer einen Diesel dieser Leistungskategorie mit Handschaltung möchte, muss den 1.6 TDCi mit 109 PS wählen. Den stärkeren Zweiliter-Diesel kann man alternativ mit Sechsgang-Schaltung oder PowerShift bestellten. Bei Focus und Focus Turnier liegt der Verbrauch der die PowerShift-Version mit beiden Motoren bei 5,8 Liter Diesel auf 100 Kilometer, der C-Max benötigt 5,9 Liter. Der Aufpreis für das Doppelkupplungs­getriebe beträgt in beiden Autos 1750 Euro.

Ford Focus und C-Max mit DKG (4 Bilder)

Den Ford Focus gibt es nun auch mit Doppelkupplungsgetriebe.

Besonders positiv auf den Verbrauch wirkt sich laut Ford die sogenannte „Leerlaufkontrolle“ aus, die bei stehendem Fahrzeug im Getriebeprogramm „D“ den Drehmomentaufwand des Motors reduziert. Dabei wird bei gleichzeitig getretener Bremse die Kupplung teilweise geöffnet, um Reibungsverluste zu minimieren. Wird die Bremse gelöst, stellt die Kupplung den Kraftfluss wieder her. Der interne Ölkreislauf hat dann immer noch genügend Druck, um sofort das Anfahren zu ermöglichen. Doch trotz dieser Maßnahme sind die Handschalt­varianten noch 0,3 Liter sparsamer – zumindest auf dem Papier. In der Praxis stellt sich die Getriebesteuerung freilich oft geschickter an als man selbst, besonders in er Stadt kann sich das zugunsten des DKGs auswirken. (imp)