Opel Meriva Concept: Monocab mit neuem Türenkonzept

Opel wird auf dem Genfer den Meriva Concept präsentieren. Das Türenkonzept „FlexDoors“ mit gegenläufig öffnenden Türen soll Monocabs zukünftig sicherer, komfortabler und flexibler machen

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  • rhi
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Rüsselsheim, 27. Februar 2008 – FlexDoors macht Monocabs sicherer, komfortabler und flexbibler, sagt Opel. Was die Monocab-Formgebung, bei der Motor- und Kofferraum optisch kaum noch abgesetzt sind, mit dem Türenkonzept zu tun hat, erschließt sich auf den ersten Blick nicht. Immerhin darf sich der zukünftige Meriva-Fahrer darüber freuen, so herrschaftlich wie im Rolls Royce Phantom ein- und austeigen zu dürfen.

Wie der Nachfolger des seit 2003 angebotenen Meriva aussehen könnte, zeigen die Rüsselsheimer vom 6. bis zum 16. März 2008 auf dem Automobilsalon in Genf. Die Monocabs spielen im Opel-Programm mittlerweile eine wichtige Rolle: Im Jahr 2007 wurden fast 335.000 Exemplare der Segmentführer Zafira und Meriva verkauft. Jedes fünfte verkaufte Opel-Modell ist heute ein Monocab, im Gesamtmarkt beträgt die Quote nur eins zu acht.

Opel Meriva Concept: Monocab mit neuem Türenkonzept (10 Bilder)

Opel zeigt die ersten Fotos des Meriva Concept, der einen dynamischen Eindruck macht

Mit dem so genannten FlexDoors-System soll der Opel Meriva Concept ein neuer Maßstab in Sachen Flexibilität sein. Seine hinten angeschlagenen Fondtüren schwenken beim Öffnen zum Fahrzeugheck und lassen sich dank der vorhandenen B-Säule unabhängig von den Fronttüren öffnen. Bisher auf dem Markt angebotene hinten angeschlagene Türen können hingegen nur bewegt werden, nachdem die vordere Tür geöffnet wurde. Bestes Beispiel hierfür ist der Mazda RX-8. Die Opel-Neuheit soll den Einstieg in den Innenraum wesentlich erleichtern und zugleich eine Reihe von Sicherheitsvorteilen gegenüber herkömmlichen Türen bieten. Das FlexDoors-System wurde beim Meriva Concept mit dem FlexSpace-Konzept der vielfältig konfigurierbaren Rücksitze kombiniert, das aus dem aktuellen Serien-Meriva bekannt ist.