Ein toller Käfer

Die zweiteiligen Türen der Studie öffnen sich mit einer ausgeklügelten Bewegung unabhängig voneinander im Stil von Libellenflügeln. Den Code für das Ent- und Verriegeln sendet der Fahrer per Handy

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Genf, 4. März 2008 – Auf dem Genfer Auto-Salon, der vom 6. März an für jedermann geöffnet ist, reiht sich ein Blickfang an den nächsten. Das Renault Mégane Coupé Concept ist jedoch ein Eye-Catcher der besonderen Art: Renault hat der Studie Türen mit einem speziellen Verschlussmechanismus verpasst, die das 4,51 Meter lange, 1,35 Meter hohe und 1,90 Meter breite Vehikel wie ein riesiges Insekt erscheinen lassen.

An Stelle konventioneller Scheinwerfer kommen LEDs zum Einsatz. Sie gliedern sich jeweils in zwei Reihen mit Fernlicht- und Abblendlicht-Dioden auf einem geriffelten Streifen in Kristall-Anmutung. Hinter diesen verbirgt sich das Stand- und Tagfahrlicht. In die Leuchteinheiten sind zudem die Dioden für die Nebelleuchten integriert.

Ein toller Käfer (18 Bilder)

Wie Libellenflügel öffnen die Türen.

Doch das eigentliche Highlight sind die Türen: Sie sind der Länge nach geteilt und öffnen sich auf spektakuläre Weise: Jede der Hälften ist mit einem einzigen Kohlefaserarm hinten an der Karosserie angeschlagen. Sie öffnen sich mit einer ausgeklügelten Bewegung unabhängig voneinander im Stil von Libellenflügeln. Dieses Prinzip soll einen leichteren Zugang zum Innenraum ermöglichen. Ähnlich unkonventionell wie die Fahrer- und Beifahrertür öffnet auch die Kofferraumklappe per Drehmechanismus.

Die Innenraumgestaltung orientiert sich am zeitgenössischen Möbeldesign. Die beiden asymmetrisch gestalteten Vordersitze scheinen aus den Seitenschwellern zu wachsen und erwecken den Eindruck zu schweben. Den Instrumententräger kennzeichnen fließende Linien, die durch ein Lichtband unterstrichen werden. Bei der Gestaltung der Instrumentierung orientierten sich die Renault Designer an Pilotenuhren. Tachometer und Drehzahlmesser sind schwarz-metallic unterlegt und haben weiße Ziffern sowie rote Hinterleuchtung.