Hytera PNC370: LTE-Handfunkgerät mit Android
Funkgeräte bieten Kommunikation mit Gruppen auf Tastendruck. Hyteras PNC370 erledigt das bei ausreichender Netzabdeckung gut, versagt aber bei der Sicherheit.
Moderne Digitalfunksysteme wie TETRA und DMR nutzen Frequenzspektren mittels Zeitschlitz-Verfahren effizienter als alte analoge Systeme. Die Trennung erfolgt über digitale Rufgruppen statt über Kanäle. Trotzdem gehen Lizenzerwerb, Netzaufbau und Endgeräte nach wie vor kräftig ins Geld.
Ein anderer Ansatz verlagert die Sprachkommunikation als VoIP-Stream in Mobilfunknetze – die Sprache geht an einen Server im Internet, der diese wiederum an alle Teilnehmer der Rufgruppe weiterleitet. Übrig bleiben lediglich die Kosten für Endgeräte, SIM-Karten und die Servernutzung. Hyteras rund 260 Euro teures PNC370 nutzt das PoC (Push to Talk over Cellular) genannte Verfahren.
Das PNC370 ist ein Android-Smartphone, um das Hytera ein solides Funkgeräte-Kleid gestrickt hat: Auf dem 2-Zoll-Display läuft eine gut strukturierte Bedienoberfläche, die stark an die Menüs alter Nokia-Handys erinnert. Eine deutsche Übersetzung gibt es bisher nicht, man muss Englisch, Türkisch, Koreanisch oder Chinesisch können. Als Basis läuft ein veraltetes Android 5.1. Verwunderlich, denn der verbaute SoC ist Qualcomms MSM8909 – ein 1,1-GHz-Vierkerner mit 512 MByte RAM, der auch neuere Android-Versionen stemmen könnte.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Hytera PNC370: LTE-Handfunkgerät mit Android". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.