Rolls-Royce überarbeitet den Phantom
Rolls-Royce hat zum Tüchlein gegriffen und das ein oder andere Altersfältchen des Phantoms geglättet. Die nur für Gourmets sichtbaren Änderungen können ab Mitte März in Genf begutachtet werden
- rhi
Goodwood (Großbritannien), 19. Februar 2009 – Wer nichts hat, kann auch nicht untertreiben. Royce Rolls-Royce illustriert wieder einmal meisterhaft die umgekehrte Perspektive: Die Änderungen am überarbeiteten Phantom sind kaum zu erkennen. Das lässt sich hervorragend als Understatement titulieren und vergrätzt nebenbei nicht die Stammkundschaft, die sich womöglich mit dem Vorgänger begnügen muss. Und eines hat sich ebenfalls nicht geändert: Die Gestaltung des Phantom konterkariert den Eindruck zurückhaltender Sachlichkeit, wie es nur wenigen Designern gelingt.
Optische Angleichung
Wichtigstes Merkmal der Modellpflege ist die Anpassung der Frontpartie an jene des Phantom Drophead Coupé und Phantom Coupé. Dafür kommt ein neu gestalteter Stoßfänger zum Einsatz, zudem wird der Kühlergrill aus rostfreiem Stahl künftig flacher ausgeführt. Weitere Features sind per LEDs beleuchtete Türgriffe und 21 Zoll große Leichtmetallfelgen als Standardausrüstung.
Rolls-Royce überarbeitet den Phantom (21 Bilder)

Rolls-Royce hat den Phantom nur ein bisschen überarbeitet.
Das rollende Kino
Im Innenraum gibt es künftig AUX-Anschlüsse und 12-Zoll-Bildschirme, die in die hinteren Klapptische integriert sind. Hinzu kommen neue Türverkleidungen und Leselampen in der C-Säule. Die Tasten für die Klimatisierung, Lautstärkeregelung und elektrischen Fensterheber werden zusammengefasst und in die Tür integriert. Die Produktion des frisch gemachten Phantom soll im Frühjahr 2009 starten.