Spielkamerad für Aibo

Die japanische Entwicklungsfirma ZMP hat am Freitag einen humanoiden Roboter vorgestellt, der seinen Platz in japanischen Haushalten finden soll.

vorlesen Druckansicht 50 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Wolfgang Stieler

Die japanische Entwicklungsfirma ZMP hat am Freitag einen humanoiden Roboter vorgestellt, der seinen Platz in japanischen Haushalten finden soll. PINO ist etwa 70 cm hoch und wiegt 4,5 Kilogramm – gesteuert wird er von einem externen Pentium III/733 MHz, der unter RT-Linux läuft. Pino könnte Sonys Roboterhund Aibo Gesellschaft leisten, der mittlerweile sogar das Apportieren von E-Mail gelernt hat.

Das Hightech-Spielzeug, das aus einem Projekt der staatlich finanzierten Kitano Symbiotic Systems hervorgegangen ist, soll etwa 150.000 Mark kosten – die japanische Öffentlichkeit kennt den mechanischen Star schon aus einem Musik-Video mit der Pop-Diva Hikaru Utada. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters rechnet ZMP-Präsident Hisashi Taniguchi zwar in diesem Jahr nur mit dem Verkauf von etwa sechs Robotern, bis 2025 schätzt er den Markt für Haushalts-Roboter aber auf ein Volumen von 73 Milliarden Mark. (wst)