Bombardier Can-Am Spyder Roadster

Die einen wollen gerne Motorrad-Feeling genießen, aber keinen Extra-Führerschein machen. Andere wünschen sich zusätzliche Sicherheit an der frischen Luft. Die Lösung ist der Can-Am Spyder Roadster von Bombardier

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Von
  • rhi
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Valcourt (Kanada), 26. Februar 2009 – Bombardier ist hierzulande vielen nur als Hersteller von Straßenbahnen bekannt, tatsächlich hat das kanadische Unternehmen weit mehr anzubieten, so etwa den Bereich „Bombardier Recreational Products“, der motorisierte Freizeitfahrzeuge herstellt.

Zum Portfolio gehören Motorschlitten, Sportboote, Quads und Außenbordmotoren. Seit 2007 ergänzt ein Fahrzeug ganz besonderer Art die Angebotspalette: der Can-Am Spyder Roadster, welcher jetzt auch in Deutschland zu haben ist. Es handelt sich dabei um ein dreirädriges Fahrzeug mit zwei Rädern vorne und einem hinten. BRP beschreibt das Modell als eine neue Kategorie „zwischen Motorrad und Cabrio-Sportwagen“. Der Spyder Roadster soll die Vorzüge eines Motorrads mit den Sicherheitseigenschaften eines Autos kombinieren. In Deutschland kann der Zweisitzer mit dem Autoführerschein gefahren werden, es ist keine Zweiradlizenz nötig.

Bombardier Can-Am Spyder Roadster (16 Bilder)

Bombardier bringt den ungewöhnlichen Can-Am Spyder Roadster an den Start.

Den Antrieb des 2,68 Meter langen Super-Dreirads übernimmt ein Zweizylinder-V-Motor mit 106 PS aus 998 Kubikzentimeter Hubraum. Das Aggregat stammt von der österreichischen Firma Rotax, die 1970 von Bombardier übernommen wurde. Es weist Vierventiltechnik und oben liegende Doppelnockenwellen auf. Das maximale Drehmoment gibt BRP mit 104 Newtonmeter bei 6250 Umdrehungen an. Bei den Getrieben stehen zwei Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung: ein sequentielles manuelles Fünfgang-Getriebe oder eine sequentielle elektronische Schaltbox mit fünf Gängen. Beide Getriebe haben serienmäßig einen Rückwärtsgang.