Tiere, Action, Sport: 100-400-Millimeter-Zoomobjektive für DSLR im Test
Scheue Tiere fotografieren Naturfotografen mit 100-400-Millimeter-Zooms. Günstige Modelle gibt es für um die 600 Euro. Halten sie mit den teuren Vertretern mit?
Tierfotografen stehen vor einem Dilemma: Für schöne Aufnahmen müssen sie zwingend die Fluchtdistanz der Tiere kennen und einhalten. Meist ist sie so groß, dass sie um lange Teleobjektive nicht herumkommen. Die professionellen Vertreter dieser Klasse können dabei schon einmal deutlich über 10.000 Euro kosten – gerade dann, wenn sie besonders lichtstark sind. Für Hobbyfotografen ist das unbezahlbar.
Tipp: Auch das Versteckspiel gehört zur Wildlife-Fotografie. Mit Tarnzelten, -netzen oder -überwürfen, können Sie den Tieren näherkommen als es ihre Fluchtdistanz eigentlich zulassen würde. Mehr dazu erfahren Sie im Artikel "Wildlife-Fotografie: Getarnt fotografieren".
Anders die 100-400-Millimeter-Zoomobjektive unseres Testfelds: Hier geht es bereits ab 660 Euro los, besonders günstig sind dabei die Fremdhersteller Sigma und Tamron. Die Optiken der Kamerahersteller Canon und Nikon liegen bei um die 2000 Euro.
Mit einem Brennweitenbereich zwischen 80 und 400 Millimetern agieren die Zooms als Allrounder im Bereich Tierfotografie, Sport und Porträt. Abstriche bei der Lichtstärke müssen in der Praxis gegebenenfalls durch höhere ISO-Empfindlichkeiten an der Kamera ausgeglichen werden. Damit eignen sich unsere Testkandidaten eher für den Einsatz bei Sonnenschein im Freien und weniger in eher schlecht beleuchteten Umgebungen wie Sporthallen oder Indoor-Zoos.
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