Neue Olympus-Kameras für Profis und Amateure

Olympus hat die digitale Spiegelreflexkamera E-20P angekündigt, außerdem die kleine zoomlose C-2 mit 2,1-Megapixel-Sensor.

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Von
  • Dr. Klaus Peeck

Olympus hat die digitale Spiegelreflexkamera E-20P angekündigt, die 5 Megapixel auflösende Nachfolgerin der E-10. Während die Objektiv-Daten gleich geblieben sind – die Kamera besitzt ein mit F2.0 - 2.4 recht lichtstarkes 4-fach-Zoom von 35 bis 140 mm Kleinbild-Äquivalent –, kann zur Bildeinstellung nun neben dem Spiegelreflex-Sucher auch der LCD-Monitor herangezogen werden. Weiterhin wurden Algorithmen zur Rauschminderung und zum Herausrechnen defekter Pixel integriert, ebenso ein RAW-Modus zur Speicherung nativer Bilddaten. Fotos mit sehr kurzen Belichtungszeiten von 1/4000 und 1/18000 s. sind im "progressive scan"-Modus nur bis zu einer Auflösung von 2,5 Megapixel möglich, außerdem unterstützt dieser Modus schnellere Bildfolgezeiten im Bereich um 7 Bilder/s. Zu Preisen und dem Termin der Markteinführung wurde noch nichts bekannt.

Ein Manko der derzeit am Markt erhältlichen kompakten Olympus C-1 ist, neben dem fehlenden optischen Zoom, die recht geringe Auflösung von 1,3 Megapixel. Mit der C-2 präsentiert Olympus nun das höher auflösende Schwestermodell, das mit einem 2,1-Megapixel-Sensor die sich neu formierende Einsteiger-Klasse erreicht. Ein Zoomobjektiv fehlt allerdings auch hier, stattdessen muss die C-2 mit einer optischen 36-mm-Festbrennweite auskommen, während der digitale 2,5-fach-Zoom wie üblich an der effektiven Auflösung nagt. Die Kamera besitzt einen TTL-Autofokus und Verschlusszeiten von 1/2 bis 1/800 Sekunde und kann im Makro-Modus bis zu 10 cm an das aufzunehmende Objekt herangeführt werden. Preiswert und überall verfügbar sind die Mignon-Akkus, von denen die Olympus für den Betrieb zwei Stück benötigt. Zu Preisen und Terminen gab Olympus bisher auch hier keine Auskunft. (klp)