Videoschnitt: Bildmaterial aus unterschiedlichen Quellen zu einem Film vereinen

Mit unseren Tipps kombinieren Sie Video-Clips von Drohne, Smartphone & Co., meistern Hürden unterschiedlicher Daten- und Bildwiederholraten sowie Auflösungen.

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Wie man Videos aus unterschiedlichen Quellen optimal zu einem vorzeigbaren Film zusammenbringt
Lesezeit: 20 Min.
Von
  • Joachim Sauer
Inhaltsverzeichnis

Viele Videos bestehen aus Quellmaterial, das nicht nur von einer Kamera stammt: Zur videofähigen Spiegelreflexkamera (DSLR) gesellen sich Actioncam und Smartphone, Kompaktknipse mit Videofunktion und vielleicht noch eine Kameradrohne. Sie alle zeichnen Videos auf – doch dass Auflösung, Bildwiederholfrequenz, Dateiformat, Videocodec und die Datenrate identisch sind oder wenigstens problemlos miteinander harmonieren, sollte niemand erwarten. Wozu auch, wird so mancher Videoamateur sagen: Die allermeisten Schnittprogramme schneiden doch sogar die abenteuerlichsten Clip-Kombination anstandslos zusammen.

Stimmt so nicht, sagen wir. Denn selbst wenn das Schnittprogramm stundenlang rechnet, kommt am Ende oft nur ein vergleichsweise schlechtes Ergebnis zustande – etwa mit ruckeligen Bewegungen oder unterschiedlichen Farben der gleichen Szenerie. Besonders bei Aufnahmen, in denen Leuchtstoffröhren die Szenerie erhellen, tritt oft ein nerviges Flackern auf; zudem ruckeln einige Clips.

Wer solche ärgerlichen Effekte vermeiden will, stimmt am besten vor dem Filmen die wichtigsten Parameter der Kameras aufeinander ab. Prinzipiell wäre es am besten, wenn alle Aufnahmen mit identischen Videoeinstellungen gemacht werden. Doch sind verschiedene Kamera-Gattungen beteiligt, ist dies nahezu unmöglich. Es geht also darum, die einzelnen Eckwerte so gut es geht aufeinander abzustimmen, auch wenn beim Filmen noch gar nicht klar ist, welche Clips im endgültigen Video berücksichtigt werden. Dabei gilt die Grundregel vom geringsten gemeinsamen Nenner: Vom schwächsten Glied der Aufnahmekette hängt ab, welche Qualität man am Ende erzielen kann. Sprich: Je weniger man per Software nachträglich korrigiert, desto höher bleibt die erzielbare Bildqualität.

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