Maker der Lüfte: Flugzeuge selbst bauen
Darf’s mal ein größeres Projekt sein? Etwa das eigene Traumflugzeug bauen und selbst fliegen – doch, das geht, auch ohne Studium der Luftfahrttechnik.
Es geht aufwärts: Manche Selbstbau-Flugzeuge sind sogar für Kunstflug zugelassen wie diese RANS S-9 mit gerade mal 100 PS.
(Bild: Robert Kapper, Frankenthal)
- Michael Stanke
Ein Papierflugzeug falten – kein Problem. Ein Modellflugzeug mit vielen Details, mit Motor und Fernsteuerung basteln, das ist schon eine Nummer größer, aber doch noch ein typisches Maker-Projekt. Doch ein Flugzeug selbst bauen, in das man sich hineinsetzen und losfliegen kann, das dürfte doch eine Spur zu groß für Maker-Ambitionen sein, oder? Kommt darauf an, denn wer will, bekommt es hin – und die wichtigsten Grundfragen klären wir in diesem Artikel.
Weitere Informationen bietet die Oskar-Ursinus-Vereinigung (OUV), die Deutsche Gesellschaft zur Förderung des Selbstbaus von Luftfahrtgerät. Seit über 50 Jahren begleitet dieser eingetragene Verein seine Mitglieder durch alle Phasen des Flugzeug-Eigenbaus von der Idee bis zur endgültigen Zulassung. Bei einem jährlichen OUV-Sommertreffen werden Maschinen gezeigt, die offiziell zugelassen sind – sonst dürften ihre Piloten damit gar nicht durch die Luft anreisen. Vielleicht befinden sich manche noch mit einer vorläufigen Verkehrszulassung (VVZ) in der Phase der Flugerprobung, viele sind aber schon endgültig als sogenannte "Einzelstücke in der begrenzten Sonderklasse" zugelassen.
2017 nahmen rund 80 Flugzeuge (davon mehr als die Hälfte Eigenbauten) mit ihren Erbauern, Piloten und Freunden am Treffen in Hodenhagen, nördlich von Hannover, teil. Trotz des eher windig-regnerischen, eben norddeutschen Wetters waren auch Teilnehmer aus der Schweiz und Österreich gekommen. Die weiteste Anreise hatte ein Pilot aus Österreich mit einer Flugstrecke von rund 675 km.
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