Zahl der Highspeed-Internet-AnschlĂĽsse in den USA steigt
In Amerika ist die Zahl der Highspeed-Internet-AnschlĂĽsse im Jahr 2000 sogar in den dĂĽnn besiedelten Gebieten stark angestiegen.
In Amerika ist die Zahl der Highspeed-Internet-Anschlüsse im Jahr 2000 stark gewachsen. Im zweiten Halbjahr stieg die Zahl der Nutzer mit einer schnellen Verbindung um 63 Prozent auf 7,1 Millionen; 5,2 Millionen Anschlüsse davon verbinden kleine Unternehmen mit dem Internet. Verglichen zum gesamten Jahr 1999 stieg die Nutzerzahl von Highspeed-Zugängen sogar um 158 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die Federal Communications Commission (FCC), die die Daten von "qualifizierten Service-Providern" bis zum Dezember 2001 ausgewertet hat. Damit wolle sie die Verfügbarkeit solcher fortschrittlichen Telekommunikationsdienste überprüfen.
Das größte Wachstum konnten die Anbieter von ADSL-Lösungen verbuchen. Im zweiten Halbjahr 2000 wählten sich insgesamt zwei Millionen Nutzer per ADSL ins Internet ein. Dies bedeutet einen Anstieg um 108 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Zuwachs im gesamten Jahr 2000 beläuft sich auf 435 Prozent. Schnelle Internetzugänge über Satelliten und Funk-Techniken sind in den USA dagegen kaum verbreitet. Zwar stieg die Zahl dieser Verbindungen um über 100 Prozent auf 112.000 Anschlüsse, trotzdem bleibt der Anteil im Vergleich mit der Gesamtzahl der Highspeed-Zugänge sehr gering.
Die von der FCC veröffentlichten Zahlen zeigen sehr deutlich, dass die Netzinfrastruktur in dünn besiedelten US-Regionen im Jahr 2000 stark ausgebaut wurde. Während vor zwei Jahren lediglich 24 Prozent der Surfer in ländlichen Gegenden über eine schnelle Internetverbindung verfügten, waren es Ende 2001 immerhin 45 Prozent. In Großstädten und Ballungszentren ist die schnelle Internetanbindung laut der FCC nahezu perfekt. In den Städten mit einer großen Bevölkerungsdichte surfen 97 Prozent der Internetnutzer mit einem entsprechenden Zugang. (daa)