Spanische T-Online-Tochter bastelt an Porno-Portal
Als T-Online-Chef Thomas Holtropp ankündigte, sein Unternehmen solle zukünftig mit Erotik Geld verdienen, meinte er scheinbar keinen Blümchensex.
Als T-Online-Chef Thomas Holtropp ankündigte, sein Unternehmen solle zukünftig möglicherweise auch mit Erotik Geld verdienen, meinte er scheinbar keinen Blümchensex, sondern Hardcore. Den Anfang macht nun der spanische Provider Ya.com, ein Tochterunternehmen von T-Online, der eine Vereinbarung mit dem ebenfalls in Spanien beheimateten Pornoproduzenten Private Media Group geschlossen hat. Einer Mitteilung von Private zufolge bastelt das Unternehmen für das Ya.com-Portal an einer Porno-Seite, die Nutzer in Spanien und Portugal zu sehen bekommen sollen.
Widersprüche gibt es über die Art der Integration des Portals. Während die Porno-Produzenten verkünden, der Provider werde es auf seinen spanischen und portugiesischen Seiten integrieren, verkündete ein T-Online-Sprecher gegenüber heise online, die spanische Tochter werde lediglich bei Eingabe bestimmter Suchbegriffe auf der Ya.com-Homepage auf die Seiten von Private verlinken.
Ob, und wenn ja, die Nutzer für das Angucken von Bildern und Videos später zahlen sollen, oder wie der Jugendschutz gewährleistet werden soll, ist bislang nicht bekannt, auch weitere Details der Vereinbarung drangen nicht nach außen. Ebenfalls ungeklärt ist die Frage, ob die jetzt schon auf der deutschen T-Online-Homepage bereitstehenden "Erotik"-Seiten zukünftig ebenfalls Hardcore-Pornos bieten sollen. (axv)