Storage2day: Unternehmensdaten datenschutzkonform speichern und verarbeiten
Wie lassen sich die Vorgaben der DSGVO mit immer mehr Datenverarbeitung vereinbaren? Heise-Justitiar Joerg Heidrich gibt in seiner Keynote Antworten.
Unternehmen müssen immer mehr Daten sammeln, speichern, zusammenführen und auswerten, um konkurrenzfähig zu bleiben – auch persönliche Daten von Kunden und Mitarbeitern. Die vergangenes Jahr in Kraft getretene Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) setzt hier allerdings enge Grenzen.
Joerg Heidrich, Heise-Justiziar und -Datenschutzbeauftragter, zeigt in seiner Keynote "Wie Storage-Praxis und DSGVO aufeinanderprallen und wie man die entstehenden Probleme (meistens) lösen kann" auf der Storage2day 2019, wie sich rechtliche, technische und wirtschaftliche Anforderungen miteinander in Einklang bringen lassen. Dabei skizziert er praxisnahe Lösungen für konkrete Probleme, wie sie sich im Alltag stellen.
Datenspeicherung in der Cloud
In einem weiteren Vortrag erläutern die Rechtsanwälte Thorsten Hennrich (PlusServer GmbH) und Mac Maisch die rechtlichen Fragen und typischen Probleme bei der Nutzung von Cloud-Storage. Dabei geht es auch um aktuelle behördliche Stellungnahmen, die jüngste Rechtsprechung und aktuell diskutierte Fallstricke. Zudem führen die Referenten aus, welche Kriterien bei der Provider-Auswahl und bei der konkreten Umsetzung einer Auslagerung von Daten und Prozessen in die Cloud wichtig sind.
Die Storage2day ist die neue iX-Konferenz für Speichernetze und Datenmanagement. Sie findet am 18. und 19. September in der Print Media Akademie in Heidelberg statt. In drei Vortragstracks präsentieren Storage-Fachleute und -Praktiker neue Technologien und Best Practices rund um das Thema Datenspeicherung. Am 17. September finden drei eintägige Workshops zu den Themen Ceph und NFSv4 statt.
(odi)