BMG-Chef dementiert Berichte über geschäftliche Schwierigkeiten
Berichten über Schwierigkeiten in Teilmärkten wie Deutschland und den USA ist der Chef des Musikkonzerns BMG, Rolf Schmidt-Holtz, entgegengetreten.
Berichten über Schwierigkeiten in Teilmärkten wie Deutschland und den USA ist der Chef des Musikkonzerns BMG, Rolf Schmidt-Holtz, entgegengetreten. Das Wall Street Journal hatte in seiner Online-Ausgabe am Dienstag berichtet, dass BMG im jetzt zu Ende gegangenen Geschäftsjahr einen Verlust von mehr als 150 Millionen US-Dollar (345 Millionen Mark/176,4 Euro) verbuchen wird. "Dies ist das Ergebnis von Abschreibungen und Restrukturierungskosten", sagte Schmidt-Holtz am Dienstag der dpa. "Mit dem Musikgeschäft macht BMG Gewinn."
Mit 4,7 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz gehört die zur Bertelsmann AG gehörende BMG Entertainment-Gruppe zu den weltweit größten Musikkonzernen. BMG-Label sind unter anderen Ariola, Arista, RCA, Hansa oder Europa. Weltweit beschäftigt BMG mehr als 5 000 Mitarbeiter. Berichte des Wall Street Journal über eine bevorstehende Entlassung von hunderten von Mitarbeitern hatte eine Unternehmenssprecherin dementiert. (dpa) / (wst)