Statistik der Woche: Das Mikroplastik-Problem
In der Umwelt ist der unerwĂĽnschte Kunststoff mittlerweile nahezu ĂĽberall angekommen. Wohin sich die Mikroplastik-Problematik entwickelt, zeigt unsere Infografik.
- Mathias Brandt
Wissenschaftler haben Mikroplastik in Fischen gefunden, in Mineralwasser und in Honig, sie haben es in der Tiefsee und auf Bergen nachgewiesen. Zu sagen, dass Mikroplastik ĂĽberall ist, hat also einiges an Berechtigung.
Zu Mikroplastik zählen laut Initiative Mikroplastik des Fraunhofer-Instituts alle Kunststoffpartikel und -fasern mit einer Teilchengröße von weniger als fünf Millimetern.
Plastikpartikel dieser Größe finden sich sogar in der eher menschenleeren Arktis, wie die Grafik von Statista und Technology Review zeigt. Und woher kommt das ganze Mikroplastik?
Die mit Abstand bedeutendste Quellen ist laut Fraunhofer-Institut der Reifenabrieb von Pkw. Bei der Abfallentsorgung und dem Bitumenabrieb in Asphalt werden ebenfalls groĂźe Mengen freigesetzt.
Andere in der medialen Berichterstattung auftauchende Quellen wie Textilwäsche und Kosmetika sind dagegen nur für vergleichsweise geringe Emissionsmengen verantwortlich.
(bsc)