Windows XP: Microsoft einigt sich mit Kodak

Microsoft und Kodak einigen sich im Streit um Bildbearbeitungssoftware und die Voreinstellungen in Windows XP gĂĽtlich.

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  • Lars Bremer

Im Streit zwischen Microsoft und Kodak um die Bildbearbeitung in Windows XP haben sich die Kontrahenten gĂĽtlich geeinigt. Kodak hatte sich bitter ĂĽber Microsoft beklagt, weil der Betriebssystemhersteller die Bildbearbeitungssoftware des Kameraherstellers nicht unterstĂĽtzen wollte. Unter anderem deswegen hatte US-Senator Charles Schumer versucht, die fĂĽr Oktober geplante EinfĂĽhrung von Windows XP wegen wettbewerbsrechtlicher Bedenken zu verhindern. Schumer ist Vertreter des Staates New York, in dem auch Kodak seine Zentrale hat.

Microsoft erklärte sich nun bereit, die Kodak-Software zu unterstützen. Kodak sei ein wichtiger Geschäftspartner; man begrüße das Feedback der Firma, das zur Verbesserung der Fähigkeiten von Windows XP beim Umgang mit Digitalfotos beitrage, sagte Sprecher Jim Cullinan. "Wir sind glücklich, dass unsere Kameras mit Windows XP zusammenarbeiten", setzte Kodak-Sprecher Anthony Sanzio die gegenseitigen Freundlichkeiten fort. Man wolle gemeinsam mit Microsoft die Möglichkeiten der digitalen Fotobearbeitung voranbringen.

Indes habe man noch keine endgültige Übereinkunft erzielt, die Gespräche mit Microsoft würden fortgeführt, sagte Sanzio weiter. Beim Anschluss einer Kodak-Kamera soll ein Fenster mit einer Auswahlliste geeigneter Software erscheinen. Kodak möchte in solchem Falle jedoch das eigene Programm lieber direkt starten. Kodak wird Microsoft den eigenen Kamera-Treiber zur Prüfung vorlegen und hofft laut Sanzio auf Zustimmung. (lab)