Internetprojekte von fünf Kommunen ausgezeichnet

Fünf Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg können ihre interaktiven Internetprojekte mit öffentlichen Mitteln ausbauen.

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Von
  • Jürgen Kuri

Fünf Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg können ihre interaktiven Internetprojekte mit öffentlichen Mitteln ausbauen. Staatsminister Christoph Palmer (CDU) zeichnete am Mittwoch in Stuttgart die Kommunen Aalen, Mönchweiler im Schwarzwald, Schwäbisch Gmünd, Wannweil (Kreis Reutlingen) und Karlsruhe für ihre Online-Aktivitäten mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 200.000 Mark aus.

Aalen beispielsweise will mit dem Projekt Jung und alt -- wir sind drin! unter anderem einen virtuellen Tante-Emma-Laden betreiben. Das Projekt in Wannweil wiederum imponierte der siebenköpfigen Jury, weil es Gewerbetreibenden unter der eigenen Site wannweil4u die Möglichkeit bietet, ihre Angebote online vorzustellen.

Die Kommunen sind die Preisträger des Aktionsprogramms "Internet für alle", das von der Landesregierung, der MFG Medienentwicklung Baden-Württemberg und den kommunalen Landesverbänden im November vergangenen Jahres ins Leben gerufen wurde. Ziel war es, die Medienkompetenz der Bürger und die Nutzungsrate des Internet durch kommunale Projekte zu erhöhen. Im ersten Schritt waren im Februar 20 Kommunen mit Fördergeldern von insgesamt 500.000 Mark prämiert worden. In einer zweiten Runde galt es, die Projekte mit den Preisgeldern fortzuführen und zu intensivieren.

"Das Aktionsprogramm hat wesentlich dazu beigetragen, das Internet bei uns zu einem Alltagsmedium zu machen", sagte Palmer laut dpa bei der Preisverleihung. Baden-Württemberg kann unter den Bundesländern auf die meisten Bürgern verweisen, die einen Internet-Zugang haben: Im Mai und Juni 2001 waren nach einer Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums 48,7 Prozent der Baden-Württemberger im Internet; im Bundesdurchschnitt hatten dagegen 43 Prozent der Bevölkerung einen Internet-Zugang. (jk)