Probasys DriversLog: Das erste Handy-Fahrtenbuch
Fahrtenbuch führt keiner gerne. Bisher gab es außer dem handschriftlichen Fahrtenbuch noch PC-basierte Systeme und teure Einbaulösungen. Mit einem Handy-System stellt Probasys nun eine vierte Möglichkeit vor
- sl
München, 18. Mai 2007 – Fahrtenbuch führt keiner gerne. Jeden Tag mehrmals den Tachostand abschreiben, dazu noch den Zweck der Fahrt und den besuchten Geschäftspartner – das macht niemandem Spaß. Doch wer seinen Dienstwagen auch privat nutzt, ist oft dazu gezwungen. Elektronische Fahrtenbücher machen die Angelegenheit etwas komfortabler. Eine neue Lösung für das Handy stellt nun die Firma Probasys aus dem oberbayerischen Schöngeising vor: das DriversLog.
Keine Zusatzgeräte nötig
Der Charme des Systems ist zunächst, dass keine Zusatzgeräte angeschafft werden müssen. Ein Handy mit einer Internetschnittstelle reicht aus. Wer das DriversLog nutzen will, muss sich zunächst bei Probasys registrieren lassen. Das kostet 12,50 Euro pro Monat und Fahrzeug; die Mindestvertragslaufzeit beträgt zwölf Monate. Vom Hersteller erhält man dann Zugang zu einer speziellen Website, auf der man Fahrzeuge und Fahrer einrichten muss. Denn auch wer mehrere Fahrzeuge und mehrere Fahrer zu verwalten hat, kann das System nutzen. Als Nächstes muss die Software aufs Handy. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Entweder man lädt die etwa 170 Kilobyte große Javaapplikation per PC herunter und überträgt sie dann drahtlos per Buetooth-Schnittstelle aufs Handy. Eine zweite Methode ist, sich das Programm auf das Mobiltelefon zu schicken. Oder man lädt sie sich einfach direkt mit dem Handy-Browser herunter. Die Installation erfolgt automatisch.
Probasys DriversLog: Das erste Handy-Fahrtenbuch (3 Bilder)

Dem Probasys DriversLog genügt ein internetfähiges Mobiltelefon zur Führung des Fahrtenbuchs
Privat, geschäftlich oder zur Arbeit
Nun kann es losgehen: Programm starten, einmalig den Kilometerstand festlegen und dann „Fahrt eintragen“ wählen. Als Nächstes entscheidet man sich, ob man eine geschäftliche oder eine private Fahrt vorhat, oder ob es sich um eine Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte handelt. Handelt es sich um eine private Fahrt, muss nur noch der Endstand des Kilometerzählers eingetragen werden. Der Anfangsstand erscheint automatisch, sodass man bei Fahrten unter 1000 Kilometer nur die letzten drei Stellen ändern muss. Ist es eine geschäftliche Fahrt, müssen dazu noch Anfang- und Zielpunkt der Reise und der Zweck der Fahrt notiert werden. Wer nur wenige Einsatzorte hat, tut sich leicht: Er kann seinen Heimatort, zum Beispiel „München, Kandinskystraße“ als Textbaustein abspeichern und beim nächsten Mal einfach abrufen. Nach Ende der Fahrt muss auch hier der Kilometerstand per Hand eingegeben werden.