SAP bestĂĽrzt, aber ungebremst nach Terrorwelle
Der Softwareriese SAP bestätigt seine optimistischen Umsatzprognosen für den Zeitraum bis Ende September 2001.
Softwareriese SAP bestätigt seine optimistischen Umsatzprognosen bis Ende Spetember 2001. Eine Woche nach den Terroranschlägen in den USA avisierte das Walldorfer Softwarehaus, der Umsatz für die ersten neun Monate des laufenden Jahres werde wie angekündigt um gut 23 Prozent zulegen. Die Zahlen berücksichtigen derzeit die ungebremste Kundennachfrage bis zur ersten Septemberwoche, lassen also noch keine Rückschlüsse auf denkbare Einbrüche nach den Katastrophen in New York und Washington zu. SAP räumt allerdings ein, die Zahlen für das vierte Quartal seien "schwerer abzuschätzen". Folgerichtig verliert das Unternehmen kein Wort darüber, ob die Ganzjahres-Vorhersage vom Juni weiterhin Bestand hat. Damals hieß es, SAP wolle den Umsatz 2001 im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent steigern.
In anderer Hinsicht hat das Softwarehaus schneller auf die Terrorwelle reagiert. Drei Tage nach den Anschlägen hatten die Walldorfer nicht nur ihre Bestürzung zum Ausdruck gebracht, sondern auch kostenlose IT-Reparaturhilfen für angegriffene Betriebe und Behörden angeboten, zusammen mit 3 Millionen US-Dollar an Spenden für Opfer der Anschläge und deren Familien. (hps)