Dodge bringt mit dem Journey ein weiteres Crossover-Auto

Auf den ersten Blick ähnelt der Journey dem Crossover-Auto Caliber. Doch basiert der Neuling auf der gleichen Plattform wie der Avenger. Jedenfalls soll er auch bei uns auf den Markt kommen

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Berlin/Frankfurt, 27. August 2007 – Die Chrysler-Marke Dodge stellt auf der IAA (13. bis 23. September 2007) den Journey vor. Das neu entwickelte Modell soll die praktischen Eigenschaften eines Vans mit den Fähigkeiten eines SUV und der Effizienz eines Personenwagens verbinden. Der Wagen übernimmt die konzerneigene Mittelklasse-Plattform, die auch für den Avenger genutzt wird. Doch ist der Radstand mit 2,89 Meter um etwa zwölf Zentimeter länger als beim Avenger. Das Auto hat deswegen Platz für eine optional verfügbare dritte Sitzreihe, durch die der Journey zum Siebensitzer wird. Vom Fahrzeugkonzept ähnelt der Journey dem Dodge Caliber, der aber etwa 25 Zentimeter weniger Radstand hat und in die Kompaktklasse gehört.

Für den Antrieb des Journey wird in Deutschland ein 2,0-Liter-Turbodiesel mit 140 PS angeboten. Der Verbrauch wird voraussichtlich sieben Liter pro 100 Kilometer betragen. Er wird mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe von Getrag kombiniert. Es soll den Verbrauch um bis zu sechs Prozent im Vergleich zu einer konventionellen Viergang-Automatik senken. Außer dem Diesel wird es wahrscheinlich noch zwei Benziner geben: einen 2,4-Liter-Vierzylinder mit 173 PS und einen 2,7-Liter-V6 mit 186 PS. Der V6 wird in den USA als Flexible Fuel Vehicle (FFV) angeboten – das heißt, der Motor kann auch mit Bioethanol betrieben werden.

Dodge bringt mit dem Journey ein weiteres Crossover-Auto (29 Bilder)

Der Dodge Journey basiert auf der gleichen Plattform wie der Avenger

In Nordamerika gibt es statt des Diesels einen 3,5-Liter-V6 mit 235 PS. Ihn bietet Dodge mit Vierradantrieb an. Das System schaltet den Hinterradantrieb automatisch dann zu, wenn er tatsächlich gebraucht wird. In Deutschland wird es wahrscheinlich nur den Fronttriebler geben.